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    Mein erstes Erdforum* zum Thema Geld - Eindrücke und Ernte


    Mit den Unternehmern und Vordenkern von „Wirtschaft neu Denken“ (WND) hatte ich kürzlich Gelegenheit, mein erstes Erdforum* zu leiten und die Kraft dieses Kreis-Dialogs zu erleben.

    WND trifft sich mindestens zweimal pro Jahr, um zu ergründen, wie sich Wirtschaft neu gestalten lässt. Dieses Mal trafen wir uns zu zwölft im Restaurationsbetrieb von Hayo Ross. Ein wunderbarer Ort, angefüllt mit Geschichte, Zeitspuren und Liebe zum Kulturgut.

    Der Vorabend bereits war geprägt von Dialogen rund um Geld – welche frühe Erfahrung hat deine Beziehung zu Geld geprägt, wie erlebst du das heute noch in deinem persönlichen und beruflichen Umfeld? Das war eine wundervolle Einstimmung auf das Erd-/Geldforum am nächsten Morgen.

    Es ist so wohltuend, in einer Gemeinschaft gleich-geSINNter zu sein, in der Pause vom Leistungsdenken herrscht und wir ins Sein und Zuhören kommen dürfen.

    Der ideale Raum für neue Ideen, Forschung und Experimente, wie wir künftig leben und wirtschaften wollen. So eben auch zum ersten Durchführen eines Erdforums in Kombination mit dem Thema Geld.

    Kurz zum Ablauf: Das Erdforum zieht vier Kreise, vom Erschließen der eigenen Imagination und Kreativität über das Einbinden der Natur/des Planeten (siehe Foto) und

    Aussprechen unserer Wünsche und Hoffnungen für den Planeten und die Weltgemeinschaft

    bis hin zum Konkretisieren unseres nächsten Handelns in der letzten Runde, die frägt: „Was tust du / tust du noch nicht, damit deine Wünsche und Hoffnungen Realität werden?“

    Beeindruckend die Ernte aller Beteiligten, die Aussagen trafen wie...

    ... ich werde

    • Meine Bank wechseln

    • Meinen Konsum prüfen hinsichtlich, was ich mir leiste vs. was ich wirklich brauche

    • Mein Ehrenamtliches Engagement steigern

    • Mehr Großzügigkeit leben – Geld bewusst verschenken, mehr Ausleihen z.B. auch an Freunde etc.

    • Künftig einen Preis zahlen wollen, der sich angemessen anfühlt (auch wenn er höher ist als ausgezeichnet)

    • mehr regionale, lokale Angebote nutzen

    • Solidarische Gemeinschaften (z.B. im Dorf oder mit anderen Unternehmern) ins Leben rufen / stärken.

    Usw.

    Es war eine große Fülle an Handlungsimpulsen, die da aufkam. Ich bin mir sicher, das ist (neben der tollen Gemeinschaft) auch Ergebnis dieses tiefgehenden Formats „Erdforum“, denn auch die Anderen haben bestätigt, dass die Ruhe und das Zuhören, die Qualität des Innehaltens hilft, dass Gefühle wahrgenommen und Gedanken beflügelt werden.

    Danke an Hanjo Achatzi und an Alle, die dabei waren und mein erstes Erdforum so schön mitgetragen haben. Danke an Viktoria Schwab und Ludgera Hertel von der Stiftung der Freien Gemeinschaftsbank Basel, für Idee und gemeinsames Gestalten dieses schönen Rahmens.

    Ich freu mich aufs nächste, für alle Interessierten offene Erdforum – am 13. September in Augsburg.

    *Erdforum bezeichnet übrigens ein von Shelley Sacks (ehem. Schülerin von Joseph Beuys und heute Professorin an der Oxford Brookes University, Forschungsinsitut für Soziale Plastik) ins Leben gerufenes Format, in dem das eigene, kreative Potenzial erlebbar wird.


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