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Verflixt - wir brauchen einen neuen Begriff für Geld!!


Gestern saß ich mit Freunden beim Grillen zusammen. Wir haben fröhlich reflektiert, wie häufig wir unbewusst Wörter wie "Aber" und "Eigentlich" verwenden. Die zwar nett gemeint sind, dem Gegenüber aber eigentlich ein „Nein“ signalisieren.

Ich war ja der Meinung, dass ich eigentlich schon ganz gut darin, meine Worte mit Bedacht zu wählen. Aber kaum eine Stunde später ertappte ich mich dabei, wie ich dann „Ja schon, aber…“ sagte.

Verflixt!

Brian J. Robertson – der Begründer der Holacracy A complete system for self-organization www.holacracy.org – bringt es auf den Punkt: "Wenn wir unsere Sprache verändern, verändern wir unsere Kultur."

Aha, wenn wir also eine neue Finanz-Kultur gestalten wollen, dann brauchen wir auch einen neuen Wortschatz rund um Geld, Finanzen etc. !! Und Übung, Übung, Übung...

Geld ist ein Pfui-Wort!

Wir nehmen es nicht gern in den Mund – es scheint uns zu beschämen.

(Beispiel: Ich arbeitete mehrere Jahre bei einem Finanzdienstleister, von Finanzierung über Versicherungen bis hin zu Vermögensverwaltung war alles rund um Geld im Portfolio. Im Zuge eines WebSite Relaunches schlug ich vor, an einer Stelle das Wort „Geld“ zu verwenden. Das war ein Riesen-Hallo! Von wegen: wie klingt das denn???)

Was würden wir sonst zu Geld sagen? Vertrauen?

Zu Zins - Mißtrauens-Ablass? 😉

Zu Rendite oder Gewinn-Marge - Wirkung?

Wir müssten tief zum Ursprung des Geldes zurück, die Geschichte und die Wandelung seiner Bestimmung betrachten, unsere eigene Beziehung dazu und das, was wir "eigentlich" damit machen könnten...

Ich nehm das mal mit in die nächste Trilogie Finanzcafé (Metamorphose - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und frag die Teilnehmer direkt.

Aber für kreative Anregungen hier im Blog bin ich genauso dankbar. Nicht nur „eigentlich“ 😊

#FinanzKultur #Gestalter

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